Castillo Perelada

Die Ursprünge des Weinbaus auf Schloss Perelada reichen bis in das Mittelalter zurück, wie die in der Bibliothek verwahrten Dokumente und Pergamente aus jener Zeit belegen. Als Miguel Mateu diese Schlossanlage 1923 erwarb, gehörte die Wiederbelebung dieser Weinbautradition zu seinen wichtigsten Zielen. Heute ist diese Tradition lebendiger als nie zuvor und mit Hilfe modernster Technologie bereiten wir Weine, die die Nuancen der Böden und Rebstöcke des Empordà vollendet zur Geltung bringen.

Das Weingut:

Der Einsatz von Schloss Perelada für Qualität wurde stets durch den großen Anklang belohnt, den seine Weine im Ausland finden. In den 60er Jahren führte der große Erfolg des damaligen „Champagne Rosado de Castillo Perelada“ im Vereinigten Königreich dazu, dass die Schaumweinhersteller der französischen Region Champagne vor Gericht gingen, um ihre Herkunftsbezeichnung für sich allein zu beanspruchen. Ihrer Klage wurde stattgegeben, so dass sich die anderen Regionen alternative Herkunftsbezeichnungen suchen mussten. Im Fall Spaniens wurde die Bezeichnung „D.O. Cava“ ins Leben gerufen. Jener Rechtsstreit schadete Perelada allerdings in keiner Weise, sondern war letztendlich eine nützliche kostenlose Werbung für das Weingut.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde den Weinen von Perelada die Ehre zuteil, für geschichtlich bedeutende offizielle Bankette ausgewählt zu werden, wie das Bankett zur Krönung Seiner Majestät König Juan Carlos I., das Hochzeitsbankett der Fürsten von Asturien oder Bankette anlässlich der Staatsbesuche der Präsidenten der Vereinigten Staaten Dwight Eisenhower, Richard Nixon und Gerald Ford.

Das Schloss:

Als großer Kunst- und Kulturliebhaber richtete Miguel Mateu das Schloss mit seinen unschätzbar wertvollen Sammlungen ein: Skulpturen (hauptsächlich aus dem Mittelalter und der Renaissance), Altarbilder, Wandteppiche, Möbel, Malereien, Münzen, Glasgegenstände, Keramik usw. Er erweiterte außerdem die Klosterbibliothek, die gegenwärtig etwa 80.000 Bände zählt, unter denen Buchmalereien, gotische Handschriften, über 200 Inkunabeln, Chroniken und andere bibliografische Schmuckstücke besonders zu erwähnen sind.

Das Kloster beherbergt auch ein Weinmuseum, in dem die Geräte des ursprünglichen Weinkellers sowie 750 geschichtlich wertvolle Schaustücke ausgestellt sind, die ein wirklichkeitsgetreues Zeugnis von der langsamen Entwicklung dieses Industriezweigs über die Jahrhunderte von der Antike bis in unsere Zeit ablegen.

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